De Jong Gruppe sieht Lackierroboter 2026 als unverzichtbar

Die De Jong Gruppe (Bergambacht, Niederlande) produziert Holzfensterrahmen. Aufgrund von Personalmangel in der Lackiererei investierte das Unternehmen Ende 2025 in einen Lackierroboter. Die offenen Stellen sind schwer zu besetzen.

„Lackierroboter sind die Zukunft“, sagt Geschäftsführer Jan-Pieter de Jong. „Sie verbessern die Arbeitsbedingungen für die Lackierer und machen die Arbeit dadurch attraktiver. Und Roboter liefern gleichbleibende Qualität.“

Die Installation war nicht einfach. Der Lackierroboter musste in die bestehende Spritzkabine, das bestehende Schienensystem und die vorhandenen Farbpumpen integriert werden. RobPainting aus Dodewaard (Niederlande) hat dies schließlich realisiert.

Der Roboter ist mit einem Scanner ausgestattet, der ein Sprühprogramm für das jeweilige Objekt erstellt. Dieser Scanner arbeitet in 3D und ermöglicht so auch das Lackieren von Fachwerkrahmen.

Der Lackierroboter ist seit Anfang 2026 voll funktionsfähig und arbeitet zufriedenstellend. Es handelt sich um einen gebrauchten ABB-Roboter, den IRB 5510. Die Techniker von RobPainting haben ihn für automatisches Scannen und das eigentliche Sprühprogramm programmiert. Mit diesem IRB 5510 (Tragfähigkeit: 13 kg, Arbeitsbereich: über 2,5 Meter) können Flächen bis zu 5 Meter Länge, 3 Meter Höhe und 35 cm Tiefe lackiert werden.